Partysafari!

Nachdem wir nun seit Tagen den Krueger Park und damit das malariagefaehrdede Gebiet Suedafrikas verlassen haben, sind wir durch Swaziland an der Ostkueste angelangt und unseren Weg bis Jeffrey’s Bay durchgearbeitet.
Der erste Zwischenstop auf dieser doch sehr langen Strecke war Durban, die erste der vielen Surferhochburgen an dieser Coast, wo jedoch leider nur gestaunt wurde, statt selbst die Wellen zu reiten.
Der weitere Weg gen Sueden war besonders durch einen deutlichen Wechsel der Landschaft gekennzeichnet, die flachen Steppen sind huegeligen Landschaften gewichen, und ebenso wurden die Plaetze der Adler, Bueffel und Zebras durch Huehner, Kuehe und Pferde besetzt. Was gedoch Afrika in dieser Gegend vom Allgaeu unterscheidet, sind die Tausenden von aus Lehm und Holz bestehenden und mit einem Grasdach bedeckten Rundhuetten, die wie zufaellig verteilt die schlaglochbedeckten Strassen saeumen. Es sind die Schwarzen, die teilweise zig einoedige Kilometer der Strasse entlanglaufen, da ihnen ein anderes Fortbewegungsmittel nicht zur Verfuegung steht. Es sind die farbigen Frauen, die lange Aeste, Wasserbehaelter oder sonstige Lasten gekonnt auf dem Kopf balancieren, waehrend sie auch ihre beiden Haende mit prall gefuellten Teten schleppen. Und es sind die Fussballfelder, auf denen 40 Kinder auf zwei Tore spielen, welche aus drei schiefen Aesten muehselig zusammengenagelt wurden.

Der komplett andere Eindruck von diesem Urlaub ist in den letzten Tagen vom Backpackerleben gepraegt, also eher Party als Safari. Die Menschen sind sehr offen und freundlich, man kommt sehr schnell in Kontakt und blickt in enttauchte Gesichter, wenn man erwaehnen muss, dass morgen die Weiterreise ansteht. Die meisten hier haben Monate in diesem Land verbracht, wir haben nur drei Wochen.
In East London war das SugarShack Backers direkt am Strand, man hoert das Rauschen des Meers durch das offene Fenster.
In Coffee Bay wartete ein wunderschoener menschenleerer, von zwei bewachsenen Felswaenden begrenzter Strand auf uns, bevor wir im Backpackers mit Bier am Lagerfeuer einheimischen Trommelrythmen lauschten.
In Jeffrey’s Bay, kurz J-Bay, war bis jetzt der beste Stop. Das Island-Vibe-Hostel ist quasi auf dem Strand located, geniale Menschen, und wir haben Janina, eine Freundin, die Axel und ich seit geschaetzten 10 Jahren nicht gesehen haben, wieder getroffen.

Morgen steht uns dann wohl eine 700km-Strecke nach Capetown an, auf der zufaellig die höchste Bungee-Jumping-Anlage der Welt liegt ;)

So, das erstmal sehr kurze Auszuege der letzten Tage. Melde mich dann aus Kapstadt wieder!

4 Responses to “Partysafari!”

  1. bjou Says:

    … wenn das Seil nicht reißt ;)

  2. Andile Says:

    Island Vibe – I’m lovin it…

    Ich hoffe, ihr habt ein Bob Marley und einen Fishbowl getrunken und mit den lustigen Schweizern ein paar Trinkspiele gezockt…

    Viel Spass noch…

  3. benjo Says:

    erstmal: andile = numrich? muss das mal einordnen können hier :)
    island vibe war wirklich der hammer, haben uns jedoch auf bier beschränkt, aber dafür in massen… und eben dicke party gemacht mit ein paar deutschen, ultrafunny angelegenheit war das! :)

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