• Wer ist schuld am Amoklauf von Winnenden?

    Published 12. March 2009 at 11:38 am - 3 Comments

    So...

  • McColo offline – Spam Volume drops

    Published 13. November 2008 at 5:44 pm - No Comments

    After...

  • Mugabe, Zimbabwe, die Wahl, die Waffen und die “An Yue Jiang”

    Published 21. April 2008 at 11:08 pm - No Comments

    Seit meinem Besuch im August 2007 im westlichen Teil von Zimbabwe geht mir dieses Thema verständlicherweise viel näher als vorher. Nicht allein weil ich live miterleben konnte, wie das Land zu Grunde geht, sondern auch wegen der Anteilnahme, die unsere südafrikanischen Führer der Situation entgegenbrachten und wie sie uns dafür sensibilisierten (links unsere damalige Reiseroute mit Endstation in Zimbabwe). Damals schon wurde hoffnungsvoll auf die kommenden Wahlen geblickt, die nun am 29.3.2008 stattfanden und bei denen allgemein gehofft wurde, dass der 84-jährige Robert Mugabe nach 28-jähriger Amtszeit als Regierungsoberhaupt endlich abgelöst wird. Kein Zweifel besteht daran, dass er in seiner Amtszeit das Land mit diktatorischen und unmenschlichen Aktionen heruntergewirtschaftet hat – im Februar diesen Jahres hatte die Inflationsrate 100.000% überschritten. Die Touristenhochburg Zimbabwes liegt im westlichen Zipfel: Die mächtigen Victoria Falls sind nach wie vor ein beliebtes Reiseziel und sehr beeindruckend, doch auch im Touristädtchen mit dem gleichen Namen macht sich die Armut bemerkbar. An den Tankstellen gibt es keinen Sprit, Softdrinks werden in Kneipen als Spezialität des Tages gelistet (und das ist kein Scherz) und der allgemeine Trend eines jeden zimbabwischen Einwohners ist das Pilgern nach Victoria Falls, um sich dort wenigstens ein kleines Scheibchen vom Tourismus abschneiden zu können. Schlangen über hunderte Meter bilden sich morgens an einem kleinen 7-Eleven Laden, weil das Gerücht umherging, es gäbe Brot. Einheimische kommen dir alle paar Meter entgegen und wollen dir ihre geschnitzten Figuren verkaufen – nicht für Geld, sondern im Tausch gegen dein altes verschwitzes T-Shirt oder deine dreckigen Schuhe. Rießige Hotelanlagen wie “The Kindgom“, das einst Michael Jackson gehörte, sind wie leergefegt – trotz Tourismus. Die Fressmeile im Inneren des Hotelkomplexes hat nur noch wenige Läden geöffnet und wenn man sich eine Pizza bestellen willst, muss man auf 40% seiner Toppings verzichten oder Kompromisse eingehen. Für ein Trinkgeld von einem Dollar wirst du hier zu einem Gott erklärt. Ich habe noch nie jemanden so glücklich über ein kleines Trinkgeld gesehen. Der Import vom Nachbarland Zambia geht nur stückchenweise voran. An der Grenze entstehen unglaublich lange Wartezeiten, nur als Touri darf man schnell mal vor, um die Wasserfälle von der anderen Seite zu sehen. Und jetzt kam Ende März endlich die Wahl und versprach Besserung, die Oppositionspartei Movement for Democratic Change (MDC) hatte eine sehr gute Ausgangsposition und allem Anschein nach auch gewonnen. Allem Anschein nach? Ja, denn nach drei Wochen sind die Wahlergebnisse immernoch nicht veröffentlicht. Mugabe verlange eine erneute Auszählung, da es in einigen Gebieten Probleme bei der Wahl gab – natürlich waren das die MDC-Hochburgen. Da der Verdacht auf möglichen Wahlbetrug schon vor der Wahl (berechtigterweise) laut wurde, waren viele unabhängige Wahlbeobachter im Land. Jüngst bei den Neuauszählungen kam es hier jedoch zu massivem Wahlbetrug, zu Gewalt, Unterdrückung und Folterung Oppositioneller in Foltercamps. Südafrikanische Zeitungen berichten unterdessen, dass Militär, Polizei, der Geheimdienst und sogar Mugabes Leibwache dringend neue Munition und neue Waffen brauchten. Mehrere Lieferungen – Hauptlieferant China – hätten storniert werden müssen, weil die Staatsbank die Rechnungen nicht habe bezahlen können. Und ohne Waffen ist schließlich keine Unterdrückung möglich. Leider jedoch ist die Staatskasse leer und ohne Geld keine Waffen. Im Endeffekt also keine Macht mehr. Doch wer Mugabe kennt, weiß, dass er sich trotz internationalem Druck keine Möglichkeit entgehen lässt, sich an seine Macht zu klammern. Waffen müssen also her, koste es was es wolle. Die “An Yue Jiang” ist ein chinesisches Containerschiff mit genau dieser lang ersehnten Lieferung: 70 Tonnen Waffen und Munition (laut taz: 1.500 Raketen, 2.500 Mörsergranaten, fast 100 Granatwerfer und 3,5 Millionen Schuss Munition) , angeblich im Wert von 40 Millionen EURO. Damit hätte man dem Land auf ganz andere Art und Weise dienen können. Blöd auch, dass Zimbabwe keinen Hafen hat und alle möglichen Anlaufhäfen von Regierungen geführt werden, die verhindern wollen, dass diese Waffen nach Zimbabwe gelangen. So wurde die Entladung im südafrikanischen Durban verweigert und der Transport nach Zimbabwe ohnehin verboten. Abgesehen davon: Die [deutsche] Entwicklungsbank habe dem simbabwischen Staatskonzern “Iron & Steel Company” zur Errichtung eines Stahlwerks 1998 und dann noch einmal als Aufstockung im Jahr 2000 insgesamt Kredite “in zweistelliger Millionenhöhe” bewilligt, für die Simbabwe eine Staatsgarantie übernommen habe. Da Mugabe also noch Schulden in etwa der Höhe der Ladung bei der deutschen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat, hat die Entwicklungsbank eine Pfändung der Ladung erwirkt – bevor diese jedoch in Kraft treten konnte, legte das Schiff hastig wieder von Durban ab, Ziel unbekannt. Aufgetankt werden konnte vorher allerdings nicht mehr. Es darf gespannt sein, wo das Schiff wiederentdeckt wird und welchen Hafen es versucht anzulaufen. Ob Angola erreicht werden kann steht aufgrund des Spritmangels in den Sternen und ob die Ladung bei Mugabe ankommt ist mehr als fraglich, aber aufgrund der internationalen Mobilmachung und der Entladungsweigerung der südafrikanischen Transportarbeitergewerkschaft hoffentlich eher unwahrscheinlich. Nicht nur Südafrikas Mann im internationalen Bund der Transportarbeiter macht Front gegen Mugabe. Auch die 300.000 Mitglieder starke südafrikanische Transportarbeitergewerkschaft Satawu hat ihre Kollegen in der ganzen Welt aufgerufen, das chinesische Schiff zu boykottieren. Diese Nachrichten habe ich zum Anlass genommen, mir nochmal Lord of War anzuschauen. Denn immernoch aktuell: “While private gunrunners continue to thrive, the Worlds biggest arms suppliers are the U.S., U.K., Russia, France and China.” “They are also the five permanent members of the U.N. Security Council.” Quellen (soweit nicht anders angegeben): Mugabe erwartet Schiffsladung voller Waffen aus China vom 18.4. Mugabes Waffen-Frachter auf dem Weg nach Angola vom 20.4. Mugabe wartet auf das Geisterschiff vom 21.4. Deutsche Förderbank jagt Mugabes Waffenschiff vom 21.4. Meine Fotos von Victoria Falls in Zimbabwe Update: Die Ladung wird wohl zurückgerufen, Spiegelartikel vom 22.4.: Die “An Yue Jiang” mit ihrer Ladung aus Waffen und Munition konnte in keinem afrikanischen Hafen entladen werden, weil der internationale Verband der Transportarbeiter (ITF) überall auf dem Kontinent zu einem Boykott des Schiffes aufgerufen hatte. Heute hatte sich die letzte Hoffnung der Reederei zerschlagen: Als letztes Land weigerte sich auch Angola die Ladung zu löschen. Angolas oberster Hafendirektor Filomeno Mendonca hat den letzten möglichen Schlupfwinkel an Afrikas Küste versperrt. “Das Schiff darf keinen angolanischen Hafen anlaufen,” erklärte er in einem Interview mit Radio Luanda. Menschenrechtsgruppen und Gewerkschaften hatten davor gewarnt, die Waffen nach Simbabwe gelangen zu lassen. Dort mehren sich seit den umstrittenen Wahlen vor mehr als drei Wochen Berichte über blutige Übergriffe gegen die Opposition.

Mein neues Leben

Nachdem meine letzte aller Uni-Prüfungen vor einigen Wochen kurzfristig vom 18.9. um 10 Tage nach hinten verlegt wurde, sah ich schon Probleme auf mich zukommen, da mein Flug nach NYC für den 20.9. schon gebucht war. Ein Telefonat lies mich und meinen Kumpel Flo jedoch aufatmen, wir konnten die Prüfung doch heute ablegen, zwar unkonventionell im Porsche Entwicklungszentrum in Weissach bei Stuttgart (Der Dozent der Vorlesung ist Porsche Gesamtfahrzeugsentwicklungsleiter), jedoch war das echt ganz nett. Tatsächlich nimmt Flo jetzt auch den gleichen Flug und wir werden zusammen erstmal noch eine Woche New Yizzle mit unserem Kumpel Fabian genießen, der vor Ort in Manhattan wohnt und seine Diplomarbeit schreibt :) Flo wird es danach weiterziehen nach LA, wo er seine DA beginnen wird, ich für meinen Teil reise weiter nach Cuernavaca, Mexico bzw Mexico City, wo ich voraussichtlich bis Ende Jan 2008 ein Praktikum absolvieren werde…

Heute abend gibts erstmal noch eine dicke Abschiedsfete, veranstaltet von und mit Bjou, Flosen, Bas und Labi – let’s roll…

edit: Flo hat unsere letzten Tage in Deutschland ziemlich ausführlich gebloggt.

Intrusion Detection with Heterogenous Sensors

My study thesis is finally completed. It deals with different Intrusion Detection approaches consisting mainly of sniffers and honeypots and their implementation in the University’s campus network. Basically, I have deployed several heterogenous sensors in different subnets/VLANs and enabled all of them to report to one centralized console for further investigations and automated incident forwarding to the appropriate persons in charge. This is the abstract:

Computer systems and -networks connected to the Internet are exposed to a large array of malicious activities. Computers throughout the world are continuously being scanned for vulnerabilities, exploited and finally compromised by humans or by autonomously spreading malicious software, called malware. To stem this thread, the University of Karlsruhe has deployed an Intrusion Detection System (IDS) consisting of the Intrusion Prevention module ”IntruShield” and some other quarantine automation modules. The purpose of this study thesis is to ensure deeper security by extending this IDS according to the ”Defense in Depth” strategy. Therefore, several sensors have been deployed into the core- and user network to extend the current setup to a distributed Intrusion Detection System. The heterogeneity of these sensors aid to cover different kinds of attacks: Sniffers for network traffic examination, honeypots for network-host specific operations and host-based IDSs (HIDS) for hostspecific activities. As this heterogeneity leads to a large amount of different data to be analyzed, it has been decided to implement a hybrid Intrusion Detection framework, which enables all the different security applications, i.e. sensors, to report to a centralized console which performs automatic aggregation of the distributed data and correlation between the various events, presented to the security analyst through a web interface.
This work gives an introduction to the basic principles, approaches and securityrelated software technologies used throughout this study thesis. Moreover, it describes the current security concept of the University of Karlsruhe as well its proposed enhancements. In detail, this thesis evinces the campus-wide implementation of the previously mentioned distributed Intrusion Detection architecture and concludes with its evaluation and a future outlook. The thesis shows that the commissioning of this approach results not only in a better automated, but also in a more structured, more unified and a more accelerated security process.

Link: Intrusion Detection with Heterogenous Sensors, 86 pages, 3.5 MB.

Uni Ranking und Berufsaussichten für Informatiker

Gerade bin ich auf einen interessanten Artikel über den Ausbau der Wirtschaftsinformatik der Uni Mannheim gestolpert. Dort heißt es:

Ein zusätzlicher Pluspunkt sei das wirtschaftliche Umfeld im Umkreis von 100 Kilometern. Die Dichte an IT-Unternehmen sei hier weltweit die zweithöchste und werde nur noch durch das Silicon Valley übertroffen.

Wow! Das war mir neu; SAP vor der Haustür trägt hier aber sicherlich dazu bei. Und natürlich auch die “Technologieregion Karlsruhe”, welche sich ebenfalls innerhalb dieses Umkreises befindet. Nicht umsonst wurde Karlsruhe 2003 zur Internethaupstadt Deutschlands gewählt. Mit 20.000 Servern, 3.6 Millionen Domains, 20.6 Millionen Mailboxen und 2.500 IT- und Medienunternehmen hatte Karlsruhe damals (und noch heute?) mehr Internet-Technologie als Frankfurt, Berlin und Hamburg. Die ortsansässigen Strato, Schlund & Partner und web.de haben hieran sicherlich einen großen Anteil.

Weiter heißt es in dem genannten Artikel:

Die Chancen der Absolventen seien hervorragend [...]. Der Branchenverband Bitkom spricht von derzeit 20.000 unbesetzten Stellen in Deutschland. Zwei Drittel aller deutschen Unternehmen planen ihren Bestand an IT-Kräften aufzustocken. Und in den USA wird in den kommenden fünf Jahren mit einem Bedarf an 4,6 Millionen Arbeitnehmern im Bereich der Informatik gerechnet.

„Unsere Absolventen werden uns aus den Händen gerissen”, erklärt der Mannheimer Wirtschaftsinformatiker Professor Dr. Daniel Veit. Seine Studenten können bereits während der Abschlussarbeit zwischen den Angeboten mehrerer Arbeitgeber auswählen – ohne eine einzige Bewerbung geschrieben zu haben. Einer vor wenigen Wochen durchgeführten Umfrage unter 900 Arbeitgebern zufolge kamen die Absolventen der Mannheimer Wirtschaftsinformatik in der Beliebtheit bei Personalchefs bundesweit auf Platz 2.

So… und jetzt ratet mal, wer für Informatik auf Platz 1 kam?! Richtig! Unsere geliebte Elite-Universität Karlsruhe :) Und im Gegensatz zur Uni Mannheim sind wir alleiniger Anführer. Mannheim musste sich den zweiten Platz nämlich mit vier weiteren Unis teilen. Das steht natürlich nicht im Artikel, aber im offiziellen Ranking der Wirtschaftswoche: http://www.wiwo.de

Donnerstags-Playlist im Agostea Karlsruhe

Donnerstags kostet das Becks bei freiem Eintritt halt mal nur einen Euro, da passiert es schon öfter, dass wir uns im Agostea wieder finden. Vor kurzem haben wir festgestellt, dass der DJ in der Nachschicht (einer der beiden Dancefloors) stets die gleiche Playlist spielt – und das seit Wochen. Wir arbeiten hart daran, die Liste zu vervollständigen, bisher sieht sie so aus, beginnend gegen 23.30h plus/minus 5-10 Minuten:
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dein.name@elite-uni-karlsruhe.de

Mit der Sicherung der Domain www.elite-uni-karlsruhe.de habe ich die Möglichkeit, jedem potentiellen Interessenten einer eMailadresse der Form xyz@elite-uni-karlsruhe.de eine Weiterleitung zu einer bestehenden eMailadresse einzurichten. POP3 biete ich nicht an. Da ich dazu aber meinen Tarif upgraden müsste, wüde ich einerseits einen kleinen pauschalen Unkostenbeitrag verlangen und andererseits ersteinmal abwarten wollen, ob denn überhaupt Interesse von Seiten der Karlsruher Studenten besteht. Wenn dem so ist, bitte hier melden…

Elite-Universität Karlsruhe (TH)

Elite-Uni

Heidelberg und Karlsruhe werden heute aller Voraussicht nach zu Eliteuniversitäten gekürt. Daneben ist noch von zwei bis drei weiteren Hochschulen die Rede, die den begehrten Titel und eine Förderung erhalten sollen. Der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) bestätigte der Stuttgarter Zeitung, dass die Hochschulen Heidelberg und Karlsruhe beste Chancen hätten, zu Spitzenuniversitäten aufzusteigen. Tübingen dagegen ist offenbar aus dem Rennen. Der endgültige Beschluss fällt erst heute.

www.rp-online.de

Und zwar um 15.30, in etwa 90 Minuten. Ich bin sehr gespannt, wie die Exzellenz-Initiative entscheidet. Der Nutzen, den die Uni und die Studenten daraus ziehen, ist offensichtlich: mindestens 20 Mio Euro zusätzliche Fördergelder pro Jahr bis 2011. Und das Siegel einer Elite-Universität. Vielleicht wird das ja auch noch auf meinem Diplomzeugnis stehen. Und bestimmt können wir mit diesen Fördergeldern dann auch revolutionäre Dinge realisieren, wie es das MIT kürzlich vorgemacht hat. Immerhin haben wir ja jetzt auch das KIT: Karlsruhe Institute of Technology (KIT) – Elite-Uni Karlsruhe?! Weiterer Vorteil: Mit den zusätzlichen Förderungen könnte man Professoren einstellen, die uns endlich einmal erklären können, wie das Internet eigentlich funktioniert.

Update 14:40:

Bei den „Zukunftskonzepten“ setzten sich nur die TU München, die TU Karlsruhe und die Ludwig-Maximilians-Universität München durch.
Die anderen Bewerber aus Berlin, Bremen, Würzburg und Tübingen wurden in dieser sogenannten „dritten Säule“ nicht berücksichtigt. Die Universität Freiburg war als weiterer Kandidat im Rennen, schied aber aus, weil sie nicht das nötige Exzellenz-Cluster vorweisen konnte. Aachen und Heidelberg, deren wissenschaftliche Exzellenz festgestellt wurde, scheiterten an ihrem noch nicht ausgereiften Zukunftskonzept.

FAZ-Eilmeldung: Exzellenz-Eklat: Nur drei Unis kommen durch

Update 15:05:
Nach dem FAZ-Bericht berichten nun auch ka-news und der Spiegel über die Entscheidung. Es scheint also stimmig zu sein, auch wenn die offizielle Entscheidung noch auf sich warten lässt. Aber ich verkünde es hier als erster:

Juhu, ich bin ein Elite-Student!
So, jetzt wird der Sieg begossen. Und zwar ordentlich! Studenten sind nämlich vor allem darin elitär. Prost…

Das Fest 2006

Vom 28. – 30. Juli 2006 gibts in Karlsruhe wieder eines der größten “für umme und draußen” Festivals Deutschlands. Diesmal (wieder) mit dabei: Seeed! Wer Seeed also noch nicht live gesehen und Lust auf super Stimmung hat, sollte am Samstag (29.7.) in die Günther-Klotz-Anlage kommen. Außerdem dabei: Skin (Skunk Anansie).
Programm: http://www.das-fest-karlsruhe.de

Sitzstreik in der Innenstadt

wm_sitzstreik.jpg
Nach dem Spiel gegen Ecuador gestern war die Innenstadt zu – Schande über den, der sich aus Faulheit dazu entscheidet, mit der Bahn heimzufahren. Ein Fehler war das. Denn zwischen Markt und Euro ging nix mehr, hunderte Fans blockierten die Bahnlinie und riefen “Hinsetzen, Hinsetzen, Hinsetzen!” Die Polizei stand daneben und musste sogar angetanzt werden. Tststs! Hätten sie eher mal zu einem “Steht auf, wenn ihr Deutsche seid” angestimmt, dann wären die Bahnen vielleicht schneller wieder gefahren ;)

Karlsruhe Institute of Technology (KIT) – Elite-Uni Karlsruhe?!

Die Uni Karlsruhe hat gestern ihre Bewerbung für den Status einer Elite-Universität eingereicht, was weltweite Anerkennung und bessere Förderungsgelder bieten soll.

Den größten Trumpf, den die Universität Karlsruhe bei diesem Wettbewerb ausspielen kann, ist die sehr enge Zusammenarbeit mit dem international renommierten Forschungszentrum Karlsruhe. Ab 1. Juli 2006 steht diese Kooperation unter einem gemeinsamen Dach: “Karlsruhe Institute of Technology” (KIT). Durch die “Verlobung” der beiden werden ihre Programme in der Mikro- und Nanotechnologie, dem wissenschaftlichen Rechnen mit dem Schwerpunkt Grid-Computing einschließlich des gemeinsamen Rechenzentrums und die Materialforschung für den Energiebereich fusioniert.

Aus der offiziellen Presseinformation:

Mit der Gründung von KIT wollen die beiden Karlsruher Partner gemeinsam in die Spitzenliga internationaler Forschungsinstitute wie dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) oder dem California Institute of Technology (CALTECH) vordringen, die die Stärken von Universitäten und Großforschungseinrichtungen verbinden.

MIT, nimm Dich in Acht! :)

Link: ka-news.de

Erste deutsche 24h-Bibliothek

Freude kommt in mir auf, denn jetzt dürfen wir Karlsruher Studenten als erste in Deutschland auch nachts Bücher ausleihen und lernen. Seit gestern hat die neue Bibliothek geöffnet.

An nunmehr 1.000 Arbeitsplätzen können Studenten jetzt arbeiten, vorher waren es lediglich 250. An jedem Platz gibt es Strom und einen Netzwerkanschluss für den Laptop. Neben dem direkten Zugriff auf etwa 300.000 Bücher in den Regalen, steht den Studenten noch der Zugang zu zahlreichen wissenschaftlichen nationalen und internationalen Datenbanken offen.

Nett aufgemacht ist es in der Tat, viel Platz, trotzdem noch recht steril. Dafür vollautomatisch. Und wenn der ordentliche Student nachts auch noch Hunger bekommt, darf er gleich die 24h-Cafeteria mitnutzen, hossa!

Artikel nachzulesen unter ka-news.de